Die Ärzte der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin verstehen sich als ein Team von Orthopädinnen und Orthopäden, die Orthopädie mit Leidenschaft betreiben. Bemerkenswert für die therapeutische Herangehensweise an ein orthopädisches Krankheitsbild ist dabei die ganzheitliche Betrachtung einer Funktionskette mit dem Zusammenspiel von Muskeln, Faszien und Bändern der Gelenke.

Frau Dr. Braun und Frau Dr. Bayer konnten aufgrund langjähriger, auf das Fachgebiet Orthopädie fokussierten Ausbildung und ihrer zahlreichen Hospitationen, Fortbildungen und Teilnahmen an Kongressen, vielfältige Qualifikationen im Fachbereich Orthopädie erwerben. Diese Qualifikationen beziehen sich sowohl auf konservative wie operative Kenntnisse. In der heutigen Krankenhauslandschaft und unter der Bedingung des neuen Fachgebiets – mit dem Zusammenschluss Orthopädie und Unfallchirurgie – ist dies heute immer schwieriger realisierbar.

Die Grundidee von Spezialisten in Teamarbeit besteht darin, vielfältige Fachkompetenz gebündelt auf ein Problem zu fokussieren. Der Krankheitsfall jedes Patienten wird nach unseren Sprechstunden in täglichen Fallbesprechungen unter der Leitung von Chefärztin Fr. Dr. Braun im Team vorgestellt und individuell erfasst und beurteilt. Durch das Vorhandensein unterschiedlicher Spezialkenntnisse besteht die Möglichkeit, jedes Krankheitsbild aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und ein individuelles Therapieregime zu erarbeiten.

Werden Beschwerden z. B. lediglich auf ein Gelenk oder einen umschriebenen Bereich zurückgeführt, besteht die Gefahr, dass andere Ursachen bzw. Faktoren übersehen werden, welche möglicherweise zu der Erkrankung geführt oder beigetragen haben. Ein hieraus resultierender Therapieansatz würde dann u. U. eine Pathologie nicht berücksichtigen oder negativ verstärken und könnte so das Beschwerdebild und die eigentliche Ursache verschlimmern.

Die Chefärztin wie auch alle Oberärzte bilden sich mehrfach im Jahr auf Fachveranstaltungen fort und hospitieren in operativen Abteilungen bei Kollegen im In- und Ausland. Dieser gemeinsame Fachdialog trägt als wertvoller Beitrag dazu bei, stets auf dem aktuellen Stand der Medizin zu bleiben, das Spektrum ggf. zu erweitern und vor allem das eigene medizinische Handeln kritisch zu hinterfragen.

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