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  • Klinik für Orthopädie und Sportmedizin
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Computerunterstützende Verfahren in der Knieprothetik

Seit Jahren setzten wir in unserer Klinik neben der digitalen Prothesenplanung (Fa. Hectec) vor der Operation auch computerunterstützte Verfahren ein, wie die Navigation (Fa. Brainlab) während der Durchführung von Knieprothesenoperationen. Dadurch konnten wir eine zunehmend größere Präzision bei den Implantationen erzielen und wertvolle klinische Erfahrungen bezüglich der gewünschten individuellen Zielwerte der unterschiedlichen Prothesenpositionierungen, je nach bestehender Beinachse und Weichteilführung, gewinnen.

Eine sehr innovative Weiterentwicklung stellt das höchstmoderne Roboterarm-assistierte Operationsverfahren mit der Mako -Technologie zur Implantation von Teil- und Vollprothesen am Kniegelenk dar, welches wir seit Juli 2020 in unserer Klinik für Orthopädie und Sportmedizin am St. Katharinen Hospital Frechen einsetzen. Bei diesem OP-Verfahren werden die Sägeschnitte vom Operateur selbst bestimmt und durchgeführt. Der Roboterarm lässt die Schnitte jedoch lediglich in der vorgegebenen Ebene millimetergenau und ohne Gefahr einer Abweichung mit einer Präzision im Bereich von 0,5 mm oder 0,5° zu und ermöglicht so die genauere Umsetzung der geplanten Sägeschnittführung. Durch die Kombination aus langjähriger operativer Erfahrung der Operateurs sowie die Möglichkeit, die Prothesenlage im virtuellen Modell zu simulieren und die Beweglichkeit des Kniegelenks zu beurteilen, kann die optimale Positionierung erarbeitet und umgesetzt werden. Dabei wird die bestehende Gelenkkinematik berücksichtigt und die Weichteile und Bänder geschont.