Unsere Füße gehen mit uns in unserem Leben nahezu dreimal um die Erde. Im Laufe der Evolution wurde durch den Übergang in den aufrechten Gang aus einem Greiforgan ein Fortbewegungsorgan. Die Füße mussten sich von nun an auf eine neue Funktion einstellen – das Tragen unseres Körpergewichts mit einer Belastung von über 1000 Tonnen pro Tag. Seither ermöglichen 28 Knochen des Fußskeletts, über 33 Gelenke, 100 Bänder und 20 Muskeln mit ihren Sehnen sowohl komplizierte Bewegungsmuster, als auch einen sicheren Stand. Eine große Anzahl von Nerven und Gefäßen verhelfen dem Fuß die für einen sicheren Gang und Stand notwendige schnelle Reaktion auf veränderte Gegebenheiten wie Druck- und Temperaturveränderungen sowie Unebenheiten des Untergrunds in kürzester Zeit einzustellen.

Ursächlich für Fußbeschwerden sind häufig Veränderungen dieser komplizierten Fußstatik durch Fehlstellungen, Folgen von Unfällen oder neurologische Krankheiten. Ist die Fußstatik aus dem Gleichgewicht, hat dies Auswirkungen auf die gesamte Körperstatik, mit der Zeit treten zusätzlich Beschwerden an Knie- oder Hüftgelenken oder Rückenbeschwerden auf.

Viele Fußbeschwerden lassen sich zunächst konservativ, d.h. ohne operative Korrektur durch eine Einlagenversorgung, Fußgymnastik oder Tragen von orthopädischem Schuhwerk verbessern oder behandeln. In anderen Fällen kann jedoch eine operative knöcherne Umstellung und/oder Sehneneingriffe notwendig sein. Hierbei wird soweit möglich die Fehlstellung beseitigt, um die Fußstatik und damit die Basis des Körpers wiederherzustellen.
Unser Ärzteteam kann auf langjährige Erfahrung in der Fußchirurgie zurückgreifen. Im Rahmen der Sprechstunde wird im Rahmen einer klinischen Untersuchung die Ursache der Beschwerden analysiert, um die notwendigen therapeutischen Schritte einleiten zu können.

 

Wir nutzen Cookies und Google Webfonts. Mit der weiteren Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies und Google Webfonts verwenden.
Weitere Informationen Einverstanden